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CL Quali Rückspiel in Kiew

Reisebericht CL- Quali Borussia : Kiew 29. August 2012

Fanclub Nerve Blank, „Dürener Nerven“ Winni, Michel und Ernst

29. August 2012

 

07:17  - Wir sitzen im Zug Richtung K**n/ Bonn. Hoffentlich hat jeder ALLES wichtige dabei?

8:30  - Ja, alles dabei. Check-In hat funktioniert. Jeder Fan hat seine kleine Wundertüte (Eintrittskarte, Fan-Mütze, Fan Guide) vom FP MG erhalten.

08:40  – Durchatmen bei Kaffee und Winnis leckeren Brötchen und Bierknackern. Super Gefühl dabei sein zu dürfen!

10:29  – Flieger hebt ab. Super Stimmung. Steigerung mit jedem Bier. Wir sind aber auch „ohne“ schon bester Laune und brauchen nicht viel „Drogen“ dazu.

11:25 – Wir überfliegen mit dem geräumigen Charterflieger und der sehr freundlichen WDL-Crew Polen.

13:55. – Landung Kiew/ Boryspil bei 16 Grad

14:35 – Kurzes Gespräch und Foto mit Nerven- Mitglied Christian Goergens(Flieger ab/an Dssd). Christian muss, der straffen Organisation geschuldet, in einen andern Bus einsteigen. Polizei-Eskorten begleiten unseren Buskonvoi in die Innenstadt zum Olympiastadion. Zum Ort des hoffentlich kommenden „Wunder von Kiew“!? Unglaublich große Hochhaus- Vorstadt- Viertel säumen den Weg- beeindruckend! EM 2012 grüßt noch an jeder Ecke.

14:35 – 30- minütiger, gemeinsamer Fußweg vom Stadion zum Fantreffen im Schevchenko Park („SchevaPark“ - benannt nach dem großen Dichter Taras Schevchenko und nicht Andrij S., der Fußballer). Zwischendurch Fotos vor den Stadion mit unserem neuen „Nervenbanner.“

16.10 - Entscheiden uns zu einer füßläufigen Tour durch die Stadt Richtung Dnjeper (Dnipro). Entlang einiger Sehenswürdigkeiten (Goldenes Tor, vergoldete Kirchen usw.) wollen wir Eindrücke und Bilder sammeln.

16:20 – Kurzes Interview durch einen Reporter der RP

16:45 – „Da siehst de mal“, plötzlich stehen wir vor wehenden Borussia Fahnen am Mannschaftshotel „Intercontinental Kiew“! Rein in den Schuppen und an die Bar. Ehrlich gesagt, in ein pieckfeines Cafe. Dort lümmeln sich die Sky Reporter. Michael Oenning ist dabei. Direkt hinter uns können wir im abgegrenzten, eigenen Bereich eingedeckte Tische mit Deko unserer Borussia entdecken. Geile Sache! Hinweisschilder zum Borussia- Medienraum werden von uns zum Beweis fotografiert. Wir genießen ukrainisches Bier und Wodka (die Rechnung folgt noch für uns!!!). Der Kellner/ die Bedienung schaut etwas verklemmt auf unsere Fankleidung (zwar schwarz aber keine schwarzen Anzüge – da schaust aber – oder?). Winni ist nervös – „wir wollen die Mannschaft sehen“ singen unsere Herzen.

 

 

17:35 – In der Hotellobby begrüßen uns freundlich Söllner, Schippers und Aretz. Unser Knippi kommt rein. Sofort gemeinsames Foto mit der „Röhre des Borussenparks“ gemacht. Danach kurzes Gespräch mit Maxi Eberl. Ja Winni, er hat dich noch wiedererkannt! Wir spüren und erleben mal wieder eine fannahe Vereinsführung und keine arroganten Vorstände!

18:35 – Gefühlte 30 Fotos später erreichen wir einen der größten Ströme/ Flüsse Europas. Groß und weit ist dieser gemütlich ausschauende Fluss. Lassen uns von Mädels mit hohen Hacken ablichten. Die Mädels brauchen hier Waffenscheine für ihre Schuhwerke! Die Zahl der Kiew-Fans erhöht sich auf den Straßen.

18:40 – Stärkung fürs Finale. Wir lassen uns, auf einer Außenterrasse in einer Seitenstraße auf dem Weg zum Stadion, gutes ukrainisches Essen und Trinken schmecken. Borscht (Suppe), Jarkoe (Fleischeintopfmit Möhren, Paprika und Kartoffeln) sowie ukrainisches Hähnchen stehen auf dem Tisch. Wir spülen mit ukrainischem Weißbier. Lecker schmeckt Winni auch der Nachtisch.

19:45 - Aufbruch zum Finale.

20:35 – Kiew-Fans sprechen uns für ein gemeinsames Foto und anschließendem Schaltausch an. Stolz auf beiden Seiten! Keine Sorge, unsere Nerven-Schals haben wir behalten. Nur der „gemeine Gladbach-Schal“ begleitet die Kiew-Fans in Zukunft als Erinnerung. Michael hat den Kiew-Schal.

20:50 – Stadion und Block erreicht

21:00 – Nerven- Banner ist untergebracht. Leider nur wenig Platz zum Aufhängen vorhanden. Viele Fahnen und Banner werden auf die unteren Sitzreihen verteilt abgelegt. (War wohl der Wink des Schicksals- denn, kurz vor der Halbzeit klauen Kiew-Assis Fahnen/ Banner und reißen weitere ab, große Aufregung im Block). Hoffentlich ist unser Banner im TV zu sehen? Dürfen die Nerven, besonders Radi nicht enttäuschen! Wir haben unser Bestes gegeben.

Spielbericht spare ich mir – hat ja jeder selber Live oder am TV erlebt!?!

23:35 – Sehr gut verkauft hat sich unser VfL/ unsere Mannschaft. Deutschland/ Europa und die Welt hat sehen können was Gladbach für den deutschen Fußball (wieder) wert ist! Super- Borussia 2:1 in Kiew gewonnen. Haben noch nicht viele geschafft! Ganz knapp in der Euro-League mit namhaften Mannschaften gelandet! Blödes Hinspiel mit doofem Eigentor. Aber - Europa wir sind wieder da!!!

30. August 2012

00:10 - Ist hier Karneval? Nein, keine Aufregung. Die stark verkleideten Menschen tragen echte kleine Waffen und Schlagstöcke. Das Militär musste ran um uns aus dem Stadion zu begleiten. Müssen wir gefährlich sein?

01:00 – Unsere Busse werden von 6-10 Einsatzfahrzeugen zum Flughafen Kiew-Boryspil begleitet.

01:35 – Langer, zähes Check-In. Vielleicht lässt auch unsere Geduld nach?! Es gibt noch immer schlimmeres!? Die Düsseldorfer Flieger starten erst einiges nach uns. 4:10 und 4:20 Uhr.

3:30 – Pünktlicher Start mit der guten WDL-Crew.

 

05:25 – Landung nach gutem, ruhigem Rückflug in der Heimat. Wir nehmen noch einen andern Borussen mit auf unser Bahnticket Richtung Düren. Lassen in der Bahn noch mal die Erlebnisse, das Spiel und das Ergebnis vor uns ablaufen. Mannschaft, Spielstärke, Einzelkritik, Vergangenheit und Zukunft beschäftigen unsere noch nicht (ganz) müden Köpfe.

06:50 – Mary (Michaels Liebste) hat uns am Bahnhof Düren wieder abgeholt. DANKE- liebe Mary!!!

07:10 – Noch aufgewühlt von dem Erlebnis nach 24 Stunden wohlerhalten, stolz und mit einem guten Gefühl und einmaligen Eindrücken wieder zu Hause bei der Familie. Quatschen, ausspeichern und wiedergeben. Fabian (zwar noch müde aber schon glänzende Augen dabei bekommen) kann noch als stolzer Nerven-Fan erste Eindrücke mit in die Schule nehmen und dort erzählen von unserem „Abenteuer Kiew“! 

DANK- ein fetter DANK gebührt auch dem gesamten Fanprojekt, besonders unseren Begleitern: Holger Bones, Jonny Polcher und seiner Frau Claudia, First Reisebüro, der WDL-Crew, dem Verein. Allen die diese ganz tolle und reibungslose abgelaufene Reise organisiert und ermöglicht haben!!! War ganz, ganz super und tadellos aus unserer Sicht!

15:00 – Setze mich hin und schreibe nach 5 Stunden Schlaf für unseren Fan-Club „Nerven Blank“ den versprochenen Reisebericht. Verarbeite während diesen 2- 3 Stunden nochmals die vergangenen letzten ca. 40 Stunden meines bisherigen Fan-Lebens. Schöne Erinnerungsfotos sind dabei.

Persönliches Fazit:

Mit der Raute im Herzen dieses erlebt zu haben betrachte ich schon als Glück. Diese Mannschaft, dieser Verein, diese Fans, dieser Fan-Club ist meine Borussia, unser Verein. Wir sind die Raute und ich bin dabei!

DANKE- Jungs für dieses Erlebnis!

DANKE- Michael, DANKE Winni- für den schönen unvergesslichen und gemeinsamen Tag!

Düren, den 30.August 2012; euer Nerven-Mitglied Ernst Sulek